Marktladen Rieselfeld Freiburg
Bioprodukte direkt im Stadtteilzentrum

Marktladen Rieselfeld

Personalkonzept

Jede MitarbeiterIn lernt am Anfang fast alle Tätigkeiten des täglichen Geschäfts zu übernehmen und spezialisiert sich dann auf einen Schwerpunkt, z.B. Käseverkauf. Auch im Schwerpunktbereich ist der/die MitarbeiterIn nicht alleine, sondern gehört einem Kleinteam von vier Personen an. Wir erwarten von niemandem ein 100 %-iges Arbeiten. Mit diesem Kleinteam und dem "Vier Augen Prinzip" kommen wir aber nahe an das optimale Ergebnis heran. Dabei steht der Kunde immer im Focus.   

Entsprechende Fort- und Weiterbildungen gehören selbstverständlich zum Personalkonzept. Ebenso eine übertarifliche Bezahlung, sechs Wochen bezahlter Urlaub und Erholungsbeihilfe. Bei uns wird jede Stunde bezahlt - es fallen also keine Überstunden an. Zur betrieblichen Altersvorsorge steht ein externer Berater jeder MitarbeiterIn zur Verfügung. In der Regel bietet er eine Entgeltumwandlung mit einem finanziellen Zuschuss des Marktladens an.                                    

Die Arbeitsdienste werden im Voraus gut geplant. Das Tauschen einzelner Dienste ist untereinander immer möglich. Für die Samstage gibt es einen Jahresarbeitsplan. MitarbeiterInnen mit Kindern im Schulalter haben bei der Urlaubsplanung in der Schulferienzeit Vorrang. Wir streben eine gute Altersdurchmischung von jungen und älteren Mitarbeitern an. 

Unser Team

Marcus Hantel

Marcus Hantel

Meine Funktion im Marktladen: Seit 2007 bin ich Inhaber, Geschäftsführer und Ausbilder.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Neben der Gesamtorganisation ist mein liebster Arbeitsschwerpunkt der Fachbereich Obst und Gemüse. Und alles was mit biologischen Anbau und Gärtnern zu tun hat.

Zu "Bio" kam ich: Während des Studiums hatte ich Gelegenheit spanische Bauern kennenzulernen, die sich leider mit Pestiziden sehr stark vergiftet hatten. Seitdem will ich nichts mehr mit Lebensmitteln zu tun haben, bei deren Erzeugung die Menschen erkranken und frühzeitig sterben.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Die komplexen Anforderungen bewusst anzugehen und möglichst einfach zu handhaben: "Keep it small and simple" ist mein Handlungsleitfaden.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Dreißig Prozent der Freiburger können sich bis dahin das ganze Jahr über biologisch und regional ernähren. Die Förderung der Landwirtschaft misst sich am Humusgehalt des Bodens. Das Angebot im Ladengeschäft ist deutlich regionaler geworden.

Christine Grimmig

Christine Grimmig

Meine Funktion im Marktladen:

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen:

Wie kam ich zu Bio:

Mir gefällt an meiner Arbeit:

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren:

Christina Baumecker

Christina Baumecker

Meine Funktion im Marktladen: Im Frühjahr 2012 bin zunächst als Aushilfe ins Marktladen Team eingestiegen. Zur Zeit bin ich für Einkauf, Auswahl und Präsentation des "Trocken" und "Molkerei" Sortiment verantwortlich.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: In meinen Aufgabenbereich fallen hauptsächlich die tägliche Sortimentskontrolle, Bestellung, Annahme und Verteilung der Waren. Ich bin für ein Kleinteam von "AuspackerInnen" zuständig.

Zu "Bio" kam ich: Mitte der Neunziger Jahre habe ich biologische Lebensmittel für mich entdeckt - mit dem intensiveren Geschmackserlebnis einher ging das wachsende Interesse an einer gesunden, für mich passenden Ernährung. Durch die umfassende Beschäftigung mit dem Thema Gesundheit entschloss ich mich Anfang 2012, meine mittlerweile fast ausschließlich aus biologischen Erzeugnissen bestehende Ernährungsweise auf vegane Kost umzustellen.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Zunächst einmal die Arbeit im Team - man kann sich immer mit Ideen einbringen, alle helfen sich untereinander, wenn es nötig sein sollte. Das schafft eine angenehme, fast familiäre Atmosphäre. Ansprechend präsentierte Waren, jederzeit freundliche, aufmerksame Mitarbeiter und stets ein offenes Ohr für Kundenwünsche oder Anregungen von außen machen das Arbeiten sowie das Einkaufen sehr angenehm!

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Hoffentlich an der Spitze! Mit Prognosen in Zahlenform halte ich mich eher zurück, aber dennoch glaube ich, dass sich allmählich ein anderes Bewusstsein im Menschen etabliert in Bezug auf das, was er sich täglich einverleibt. Das bedeutet, Themen wie Gesundheit und Ernährung im Gesamtzusammenhang mit Problemen wie der Gentechnologie, Massentierhaltung (siehe Antibiotikaresistenzen), dem Einsatz von Pestiziden sowie die Gefährung des Grundwassers, ausgelaugte Böden etc. werden einen neuen Stellenwert bekommen und biologische Anbaumethoden flächendeckend notwendig machen.

Susanne Wieseler

Susanne Wieseler

Meine Funktion im Marktladen: Seit 2010 arbeite ich hier als Einzelhandelskauffrau für Naturkost.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Sehr gerne arbeite und bediene ich unsere Kunden an der Käsetheke. Im Sommer 2016 habe ich meine Prüfung als Diplom Käsesommelier mit "sehr gutem Erfolg" abgelegt.

Zu Bio kam ich: Meine Begeisterung für die biologisch dynamische Landwirtschaft und meine Freude an gesunder Ernährung führten mich schon vor 25 Jahren in den Bioladen.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Der Kontakt mit unseren Kunden macht meine Arbeit sehr abwechslungsreich und interessant. Zudem kann ich in einem Team arbeiten und mich regelmäßig weiterbilden.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: "Bio" bedeutet für mich Zukunft. Der kontrolliert biologische Anbau stärkt nachhaltig die Bodenfruchtbarkeit, deshalb muss mehr Ackerfläche biologisch bewirtschaftet werden.

Bettina Tröger

Bettina Tröger

Meine Funktion im Marktladen: Seit Juni 2010 arbeite ich als Fachverkäuferin im Marktladen.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Mein Arbeitsschwerpunkt ist die Käse- und Wursttheke. Daneben arbeite ich sowohl an der Brot- und Kuchentheke als auch an der Kasse.

Zu "Bio" kam ich: Mein Weg zu Bio begann 1986, nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Als Studentin und junge Mutter war ich vor die Frage gestellt: "Wie ernähre ich mein Kleinkind und in welcher Welt möchte ich leben?" Ich arbeitete auf einem Demeterhof auf der Schwäbischen Alb. Damals habe ich verstanden, wie wichtig ein ganzer Hoforganismus ist, wie er insbesondere sozial funktionieren kann und auch nicht. Wie die ökonomischen Zwänge einen Hof stark verändern können. Es waren Jahre, die mich sehr geprägt haben. Seitdem arbeite ich in Hofläden, auf dem Markt, im Lieferservice und in Fachgeschäften.

Mir gefällt an meiner Arbeit: An meiner Arbeit im Verkaufsgeschehen gefällt mir immer wieder der Kontakt und das Gespräch mit unseren Kunden. Es entstehen dadurch Verbindungen und Beziehungen, die mir sehr gefallen. Als schon ältere Biofrau beobachte ich mit Interesse, wie sich die nächste Generation den Fragen nach Ernährung und Lebensführung stellt. Natürlich ist auch der Umgang mit unseren Produkten für mich ganz entscheidend und auch zu erleben, wie sich Bio verändert, entwickelt und auf die Anforderungen der Zeit reagiert.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Meine Prognose für Bio in 15 Jahren ist eher zweigeteilt. Ich befürchte auf der einen Seite eine weitere Verwässerung von Bio, weiter hin zu immer mehr verarbeiteten Lebensmitteln, die keine Nahrungsmittel mehr sind. Auf der anderen Seite beobachte ich junge KundInnen, die sehr bewusst teils minimalistisch einkaufen und sich nicht von den Trends so beeinflussen lassen. Natürlich hoffe ich, dass Bio, besonders die biologisch dynamische Landwirtschaft stärker wird, dass die Menschen deutlicher erkennen, dass zwischen dem einfachen Bio und Demeter ein großer Unterschied ist, für den es sich einzusetzen lohnt. Ich jedenfalls werde nicht müde, meine Stimme weiterhin dafür zu erheben.

Anke Vogel

Anke Vogel

Meine Funktion im Marktladen: Seit 2015 habe ich die Verantwortung für die Brot- und Gebäckabteilung.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Mein Arbeitsschwerpunkt ist der Verkauf von Brot und Käse, Kasse und die Beratung.

Zu "Bio" kam ich: Bei meiner konventionellen Landwirtschaftslehre wurde mir schon klar, dass ich zu Bio will. Leider gab es früher keine Ausbildungsmöglichkeiten auf Biohöfen. Als Gesellin bekam ich sehr tiefe Einblicke und Einsichten über Mensch und Natur, so dass es für mich gar nichts anderes Sinnvolles als Bio gibt.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Der Kontakt zu vielen netten Menschen als KundInnen und MitarbeiterInnen.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Bio wird sich möglicherweise in Mainstream und in eine nachdenkende bewusste Linie teilen. Das werden sowohl Kunden, Erzeuger als auch Bioläden spüren.

Lidia Frolow

Lidia Frolow

Meine Funktion im Marktladen: Als meine Funktion im Marktladen sehe ich, meine Begeisterung für Bioprodukte an die Kunden weiterzugeben und unseren Kunden mit Rat und Tat zur Seite zu stehen

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Mein Arbeitsschwerpunkt ist die Tätigkeit an der Kasse und Brottheke und allgemein anfallende Tätigkeiten im Laden, wie die Präsentation der Ware und das Befüllen der Regale

Zu "Bio" kam ich: Als Vegetarierin achte ich sehr auf die gesunde Ernährung und umweltschonende, ökologische Erzeugung der Lebensmittel. Ich kam zu Bio mit dem Wunsch, die Welt zu verbessern.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Mir gefällt, dass hier vorwiegend regionale Bioprodukte angeboten werden und dass Nachhaltigkeit und Umweltschutz nicht nur für uns Mitarbeiter wichtig sind, sondern auch für unsere Kunden.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Durch zu viele Allergien und Lebensmittelunverträglichkeiten entscheiden sich immer mehr Menschen für naturbelassene Bioprodukte. Ich hoffe, dass es in 15 Jahren nur noch Biolebensmittel zu kaufen gibt, dass alle Nutztiere artgerecht gehalten werden und dass sich alle Menschen Gedanken zum Umweltschutz machen.

Murat Kucuk

Murat Kucuk

Meine Funktion im Marktladen: Seit 2008 bin ich Lagerist und Verkäufer.

Mein Arbeitsschwerpunkt im Marktladen: Ich präsentiere Obst und Gemüse. Dabei fülle ich die frische Ware auf und pflege sie sorgfältig.

Zu "Bio" kam ich: Früher haben wir ausschließlich für unsere Kinder immer Bio eingekauft. Seitdem ich hier arbeite, hat sich unser Geschmack auch geändert. Beim Obst und Gemüse, Käse, Milch oder Joghurt schmeckt und riecht Bio einfach intensiver. Daran haben wir uns richtig gewöhnt. Selbst im Urlaub suchen wir immer nach einem Bioladen, egal wo wir sind. Das wollen unsere Kinder unbedingt.

Mir gefällt an meiner Arbeit: Mir gefällt am meisten, wenn die Salate, Lauch, Mangold etc. leicht mit Wasser besprüht in der Auslage glänzen. Nachdem ich das geschafft habe, räume ich das Lager auf, gehe an die Kasse, um meine Kollegen zu vertreten, damit diese in aller Ruhe ihre erste Pause genießen können.

So sehe ich "Bio" in 15 Jahren: Der Biomarkt verdoppelt seinen Marktanteil auf 16 %. Mindestens. Immer mehr Menschen achten darauf, sich gesund zu ernähren und dass die Ware, die sie kaufen, aus fairem Handel kommt.